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Obwohl Forscher Präventionsprogramme zur Reduzierung von Mobbing entwickelt haben, sind die Ergebnisse gemischt, und dies könnte auf ein gewisses Maß an Ungewissheit in ihrer theoretischen Grundlage zurückzuführen sein. Insbesondere haben diese Programme einen Schwerpunkt auf Empathie als persönliches Merkmal, das bei Schülern durch die Anwendung spezifischer Lehrpläne verbessert werden kann, was wiederum zur Reduzierung von Mobbingverhalten beitragen wird. Der Zusammenhang zwischen Empathie und Mobbing ist jedoch unklar, ebenso wie die Fähigkeit von Mobbing-Präventionsprogrammen, tatsächlich die Empathie der Schüler zu beeinflussen. In dieser Studie verwendeten wir eine cluster-randomisierte kontrollierte Studie (N = 15 Mittelschulen, 1.890 Schüler, 47,1 % weiblich, 75,2 % weiß), um den Einfluss kooperativen Lernens auf Mobbing zu bewerten, und wir untersuchten, ob diese Effekte durch Empathie und Peer-Beziehungen vermittelt wurden. Unsere Ergebnisse zeigten, dass kooperatives Lernen Mobbing signifikant reduzieren kann und dass ein Teil dieses Effekts über die Verbesserung der affektiven Empathie vermittelt wird. Kooperatives Lernen zeigte auch signifikante positive Effekte auf die kognitive Empathie, jedoch hatte dies keinen Einfluss auf Mobbing. Wir fanden auch heraus, dass die Effekte kooperativen Lernens auf kognitive und affektive Empathie durch Verbesserungen in den Peer-Beziehungen vermittelt wurden. Diese Ergebnisse bringen ein gewisses Maß an Klarheit in die Literatur und stellen auch das erste Mal dar, soweit uns bekannt ist, dass ein Mobbing-Präventionsprogramm signifikante Effekte sowohl auf die kognitive als auch auf die affektive Empathie hatte.
Ryzin et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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