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Obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist eine relativ häufige nächtliche Atemstörung, die 2-4 % der Personen betrifft. Obwohl OSA mit medizinischer Morbidität verbunden ist, scheinen die funktional disruptivsten Effekte bei Erwachsenen neuropsychologischer Natur zu sein. Die Forschung zu den neuropsychologischen Effekten der pädiatrischen OSA war begrenzt. Diese Studie verglich die neuropsychologische Funktionsfähigkeit von schulpflichtigen Kindern mit OSA mit der von gesunden Kindern. Das Hauptziel war es, die Präsenz und das Muster der neuropsychologischen Morbidität im Zusammenhang mit pädiatrischer OSA zu klären. Der Schlaf wurde mit Elternfragebögen und labortechnischen Schlafstudien bewertet. Die neuropsychologische Funktionsfähigkeit wurde durch formale Tests sowie durch Fragebögen von Eltern und Lehrern erfasst. Die Daten zeigten OSA-bedingte kognitive und Verhaltensbeeinträchtigungen, die insbesondere bei den Messungen der Verhaltensregulation und einigen Aspekten der Aufmerksamkeit und exekutiven Funktionen deutlich ausgeprägt waren. Minimale Effekte wurden bei den Messungen von Intelligenz, verbalem Gedächtnis oder Verarbeitungsgeschwindigkeit beobachtet. Explorative Analysen konnten keine klare Beziehung zwischen neuropsychologischer Funktionsfähigkeit und objektiven Indizes von Hypoxie oder Schlafstörungen anzeigen, obwohl die Stichprobe klein war. Diese Daten tragen zu einer wachsenden Literatur bei, die darauf hindeutet, dass signifikante neuropsychologische Defizite mit pädiatrischer OSA assoziiert sind. Die Ergebnisse deuten auf ein Muster neuropsychologischer Morbidität hin, das ähnlich, aber nicht identisch ist mit dem, was bei der obstruktiven Schlafapnoe bei Erwachsenen beobachtet wird.
Beebe et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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