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Bestehende Studien über den Einfluss der wirtschaftlichen Entwicklung auf das politische Vertrauen in China weisen zwei wesentliche Lücken auf: Sie erklären nicht, wie die wirtschaftliche Entwicklung zur hierarchischen Vertrauensstruktur beiträgt, und sie schenken den zugrunde liegenden Mechanismen nicht genügend Beachtung. Im Lichte der Kulturtheorie und der Theorie der politischen Kontrolle schlagen wir vor, die Leistungstheorie zu einer Theorie der „asymmetrischen Zuschreibung von Leistungen“ anzupassen, um den Fall China besser zu beleuchten. Diese angepasste Theorie führt zu dualen Pfadthesen: Erwartungserfüllung und lokale Schuldzuweisungen. Mit einem multilevel Vermittlungsmodell zeigen wir, dass die Erwartungserfüllung hauptsächlich das Vertrauen in die Zentralregierung aufrechterhält, während lokale Schuldzuweisungen das Vertrauen in die lokalen Regierungen untergraben. Wir decken auch eine Unterscheidung zwischen ländlichen und städtischen Gebieten im dualen Pfad auf, was zeigt, dass beide Thesen unter ländlichen Chinesen ausgeprägter sind.
Chen et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.