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Die Verfolgung der Bewegung von Besuchern durch Ausstellungs- und Galerieräume ist eine der ältesten Methoden zur Untersuchung des Besucherverhaltens. Die Beobachtung von Fortbewegungs- oder Zirkulationsmustern stellt ein wesentliches Element in jeder Verhaltensanalyse des Ausstellungsdesigns dar. Die Anpassung früherer Methoden an die aktuelle Evaluationsarbeit von Ausstellungen in Deutschland wird in diesem Artikel untersucht. Besonders interessant ist die Verwendung beschreibender Grafiken, um Zirkulationsmuster und potenzielle Designprobleme aufzuzeigen. Beispiele aus drei verschiedenen Studien zu deutschen Ausstellungen werden präsentiert. Obwohl die Verfolgung der Besucherbewegung nicht alle Fragen zu den Reaktionen von Besuchern auf Museen beantworten kann, ist sie ein grundlegendes Werkzeug, das in jede Verhaltensstudie zum Ausstellungsdesign und zur Effektivität einbezogen werden muss.
Hans‐Joachim Klein (Mon.) hat diese Frage untersucht.