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In diesem Buch untersucht Paul Anand die normative Interpretation des Subjektiven Erwartungsnutzens (SEU). Er testet die philosophische und logische Grundlage für die Verbindung von SEU mit rationaler Entscheidung. Entscheidungstheoretiker haben zunehmend die experimentellen Beweise akzeptiert, dass Probanden die axiomatischen Annahmen von SEU systematisch verletzen, und daher hat das letzte Jahrzehnt eine Explosion mathematischer Modelle erlebt, die versuchen, dieses Verhalten zu erfassen. Eine aktuelle Frage ist, ob die Axiome von SEU wirklich Kanons der Rationalität sind. Anand diskutiert, ob die neuen entscheidungstheoretischen Modelle mehr sind als nur Erklärungen irrationalen Verhaltens. Die Hauptthemen des Buches sind, dass SEU empirisch falsch ist und dass es normativ unnötige Einschränkungen an die rationale Handlungsfähigkeit auferlegt. Probleme mit dem Bayesianismus werden eingeführt, und es wird gezeigt, dass nützliche Unterscheidungen zwischen Risiko und Unsicherheit (im keynesianischen Sinne) getroffen werden können. Einige der radikalen methodologischen Veränderungen in der Ökonomie, die theoretische Entwicklungen in der Entscheidungstheorie und Ökonomie unterstützen, werden ebenfalls diskutiert.
Phillips et al. (Sat.) untersuchten diese Frage.