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HINTERGRUND: Die Zufriedenheit von Patienten oder Eltern/Erziehungsberechtigten mit der Gesundheitsversorgung ist wichtig für die Gesundheitsergebnisse. Schlechte Beziehungen zu Gesundheitsarbeitern, insbesondere zu Pflegepersonal, haben sich als beeinträchtigend für die Zufriedenheit mit der Versorgung in Afrika erwiesen. Partizipative Forschungsansätzen wie die Initiative Health Workers for Change waren in der Verbesserung der Provider-Klienten-Beziehungen in verschiedenen Entwicklungsländern erfolgreich, wurden aber noch nicht im komplexen Umfeld von Krankenhausstationen untersucht. Wir haben den HWC-Ansatz zur Verbesserung der Beziehung zwischen Pflegekräften und Eltern auf einer kinderärztlichen Station in einem stark frequentierten regionalen Krankenhaus in Tansania evaluiert. METHODEN: Die Intervention bestand aus sechs Workshops, an denen 29 von 31 ausgebildeten Pflegekräften und Pflegehelfern der kinderärztlichen Station teilnahmen. Die Zufriedenheit der Eltern mit der Pflege wurde bei 288 Eltern vor und sechs Wochen nach den Workshops mithilfe eines angepassten Picker-Fragebogens gemessen. Zwei Fokusgruppendiskussionen wurden sechs Monate nach der Intervention mit den Workshop-Teilnehmern durchgeführt. ERGEBNISSE: Während der Workshops äußerten Pflegekräfte ihr Bewusstsein für die schlechten Beziehungen zwischen sich und den Müttern. Um dem entgegenzuwirken, schlugen sie Maßnahmen vor, darunter wöchentliche Treffen zur Problemlösung, um Respekt zu wahren und die Zusammenarbeit zu fördern, sowie Vertretung gegenüber der Verwaltung, um bessere Arbeitsbedingungen wie Ausstattung, Gehälter und Personalzahlen zu fordern. Die Ergebnisse des Elternzufriedenheitsfragebogens zeigten eine gewisse Verbesserung der Reaktionsfähigkeit der Pflegekräfte auf die Bedürfnisse der Klienten, aber insgesamt war der durchschnittliche Prozentsatz der Eltern, die über jedes der 20 Probleme berichteten, nach der Intervention im Vergleich zu davor nicht statistisch signifikant unterschiedlich (38,9 % gegenüber 41,2 %). Post-Workshop-Fokusgruppendiskussionen mit dem Pflegepersonal deuteten darauf hin, dass die Pflegekräfte empathischer gegenüber den Müttern waren und eine Verbesserung der Beziehung wahrnahmen, jedoch durch anhaltende Probleme in ihrem Arbeitsumfeld behindert wurden, darunter schlechte Beziehungen zu anderen Mitarbeitern und fehlende Rückmeldungen von der Krankenhausverwaltung auf ihre Bedürfnisse. SCHLUSSFOLGERUNG: Das beabsichtigte Ergebnis der Intervention wurde nicht erreicht. Die Prioritäten der Intervention – die Verbesserung der Beziehungen zwischen Pflegekräften und Eltern – stimmten nicht mit den Prioritäten des Pflegepersonals überein. Die Entwicklung von Bewusstsein und Empathie war nicht ausreichend, um eine Pflege zu bieten, die für Klienten in einem Kontext von unzureichenden Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte zufriedenstellend war.
Manongi et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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