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ZUSAMMENFASSUNG Melanin spielt eine wichtige Rolle beim Schutz der Haut vor UV-Strahlung, und Melanome sowie Basalzell-/Plattenepithelkarzinome treten häufiger bei Personen mit heller/leichter Haut auf. Wir haben zuvor berichtet, dass die Melaninkonzentrationen invers mit der Menge von durch UV verursachten DNA-Schäden in normaler menschlicher Haut verschiedener Rassen/Ethnien korrelieren. Wir haben nun separat DNA-Schäden in den oberen und unteren Epidermisschichten in verschiedenen Hauttypen vor und nach UV-Bestrahlung untersucht und die anschließende Apoptose sowie die Phosphorylierung von p53 gemessen. Die Ergebnisse zeigen, dass zwei Hauptmechanismen die erhöhte Photokarzinogenese bei heller/leichter Haut zugrunde liegen. Erstens wird UV-induziertes DNA-Schaden in der unteren Epidermis (einschließlich Keratinozyten-Stammzellen und Melanozyten) in dunklerer Haut effektiver verhindert, was darauf hindeutet, dass die pigmentierte Epidermis einen effizienten UV-Filter darstellt. Zweitens ist die UV-induzierte Apoptose in dunklerer Haut signifikant größer, was darauf hindeutet, dass UV-geschädigte Zellen in pigmentierter Epidermis effizienter entfernt werden können. Die Kombination aus verringertem DNA-Schaden und effizienterer Entfernung von UV-geschädigten Zellen könnte eine entscheidende Rolle bei der verringerten Photokarzinogenese spielen, die bei Personen mit dunklerer Haut zu beobachten ist.—Yamaguchi, Y., Takahashi, K., Zmudzka, B. Z., Kornhauser, A., Miller, S. A., Tadokoro, T., Berens, W., Beer, J. Z., Hearing, V. J. Reaktionen der menschlichen Haut auf UV-Strahlung: Pigment in der oberen Epidermis schützt vor DNA-Schäden in der unteren Epidermis und erleichtert Apoptose. FASEB J. 20, E630–E639 (2006)
Yamaguchi et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.