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Das wachsende wissenschaftliche Interesse an Spitzenforschenden ergibt sich aus dem zunehmenden politischen Interesse an Spitzenleistungen in der Forschung selbst. Eine Frage stellt sich: Was macht jemanden zu einem Spitzenleister? In diesem Papier werden die oberen 10 % der polnischen Akademiker hinsichtlich ihrer Forschungsproduktivität untersucht, und es werden Prädiktoren für den Eintritt in diese Klasse gesucht. Im Wissenschaftssystem (und Polen folgt globalen Mustern) produzieren eine kleine Anzahl von Wissenschaftlern die meisten Arbeiten und ziehen riesige Mengen an Zitierungen an. Leistung bestimmt Belohnungen, und kleine Unterschiede im Talent führen zu einem unverhältnismäßigen Maß an Erfolg, was zu Ungleichheiten in Ressourcen, Forschungsergebnissen und Belohnungen führt. Spitzenleister werden hier durch eine bivariate Analyse ihrer Arbeitszeitverteilung und ihrer akademischen Rollenausrichtung sowie durch einen Modellansatz untersucht. Schätzungen des Odds Ratio mit logistischer Regression für hochproduktiv polnische Akademiker werden präsentiert. Konsistent über die wichtigsten Cluster akademischer Disziplinen produziert die winzige Minderheit von 10 % der Akademiker etwa die Hälfte (44,7 %) aller polnischen Publikationen (48,0 % der Publikationen in Englisch und 57,2 % der international koautoren Publikationen). Die durchschnittliche Forschungsproduktivität der Spitzenleister ist über die Hauptcluster hinweg im Durchschnitt 7,3-mal höher als die der anderen Akademiker und in Bezug auf international koautoren Publikationen 12,07-mal höher. Hohe Ungleichheit wurde beobachtet: Die durchschnittliche Verteilung der Forschungsproduktivität ist stark verzerrt mit einem langen rechten Ende sowohl für alle polnischen Akademiker als auch für Spitzenleister. Die Klasse der Spitzenleister ist intern ebenso geschichtet wie die ihrer leistungsschwächeren Kollegen. Separate Regressionsmodelle für alle Akademiker, Akademiker der Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurwissenschaften und Mathematik sowie für Akademiker der Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften werden auf der Grundlage einer großen nationalen Stichprobe (2525 verwendbare Beobachtungen) erstellt, und die Implikationen werden diskutiert.
Marek Kwiek (Sat,) hat diese Frage untersucht.