Key points are not available for this paper at this time.
HINTERGRUND: Gesundheitsorganisationen müssen ihre Ressourcennutzung priorisieren und sollten die Präferenzen der Öffentlichkeit in ihren Prozess zur Prioritätensetzung einbeziehen. METHODEN: Wir wenden ein diskretes Wahlexperiment (DCE) an, um Gewichtungen von der Öffentlichkeit zu erhalten, die in einem Prioritätensetzungsprozess verwendet werden. Zehn Attribute wurden ausgewählt: Standort der Versorgung, öffentliche Konsultation, Einsatz von Technologie, Verfügbarkeit von Dienstleistungen, Einbeziehung der Patienten, Management der Versorgung, Nachweis der Wirksamkeit, Gesundheitsgewinne, Risikovermeidung und Prioritätsbereich. Aus den DCE-Antworten wurden gewichtete Nutzenscores berechnet und verwendet, um Entwicklungsanträge aus einer Gesundheitsorganisation zu ranken. ERGEBNISSE: Achtundsechzig Mitglieder der Öffentlichkeit haben das DCE abgeschlossen. Alle Attribute außer der Risikovermeidung waren signifikant. Die wichtigsten Attributslevels waren ein großer Gesundheitsgewinn für viele Menschen: die Versorgung erfolgt in Teams, unter Verwendung neuester oder hochmoderner Technologie und rund um die Uhr verfügbare Dienste. Lokale Prioritäten wurden höher bewertet als nationale Prioritäten. Fünfundneunzig Anträge wurden nach Gesamtnote gereiht. Die rangierte Liste der Entwicklungsanträge stellte ein nützliches Instrument zur Unterstützung von Priorisierungsentscheidungen dar. SCHLUSSFOLGERUNGEN: DCEs können ein theoretisch valides und praktisches Mittel bieten, um die Ansichten der Öffentlichkeit in einen zugänglichen, transparenten und rationalisierten Entscheidungsprozess einzubinden, wenn Gesundheitsorganisationen ihre Ressourcen priorisieren.
Watson et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.