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Frühe Lebenswidrigkeiten (ELA) sind ein gut dokumentierter Risikofaktor für die Entwicklung psychiatrischer Erkrankungen. Prospektive Untersuchungen beim Menschen sind komplex und begrenzt in ihrer Fähigkeit, die zugrunde liegenden neurobiologischen Mechanismen zu studieren, weshalb viele auf Tiermodelle zurückgegriffen haben, um die langfristigen Folgen von ELA zu untersuchen. In diesem Beitrag konzentrieren wir uns hauptsächlich auf die Exposition gegenüber ELA während der postnatalen Phase und heben entscheidende Elemente des experimentellen Designs hervor, die maßgeblich zum beobachteten Ergebnis beitragen. Diese Elemente umfassen i) Aspekte der Zeitgestaltung, die die Entwicklungsstufe, während der ELA erlebt wird, die Dauer und Wiederholbarkeit von frühkindlichen Stressfaktoren sowie den Zeitpunkt, zu dem die Ergebnisse untersucht werden, umfassen; ii) die frühkindliche Umgebung, z.B. die Qualität und Quantität der elterlichen Fürsorge, die Zuchtspezifika, die Wohnbedingungen und die Ernährung oder mildernde Interventionen; iii) Merkmale späterer Lebensauswertungen, d.h. spezifische Verhaltensdomänen, die untersucht werden, die ausgewählten Aufgaben zur Erfassung dieser Domänen und der Zustand des Tieres zum Zeitpunkt der Prüfung; und iv) Geschlechtsunterschiede. Wir schließen mit einer Diskussion darüber, wie die Vorteile von ELA-Tiermodellen maximiert werden können, um umfassende Einblicke in die (neuro)biologischen Mechanismen zu gewinnen, die den langfristigen Folgen von ELA zugrunde liegen.
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Veen et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
synapsesocial.com/papers/6a11ca3ca84ddbb210fd3d24 — DOI: https://doi.org/10.1016/j.ynstr.2026.100813
Rixt van der Veen
Netherlands Institute for Neuroscience
Marian Joëls
Leiden University
Anikó Kőrösi
Netherlands Institute for Neuroscience
Neurobiology of Stress
University of Amsterdam
University of Groningen
University Medical Center Groningen
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