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Negative und positive Emotionen sind bekannt dafür, die Entscheidungsfindung in Richtung impulsivere bzw. weniger impulsive Antworten zu beeinflussen. Entscheidungsfindung und die Verarbeitung von Emotionen beruhen auf gemeinsamen Gehirnregionen, einschließlich des ventromedialen präfrontalen Kortex (vmPFC) und der Amygdala. Wie diese Prozesse auf Verhaltens- und Hirnebene interagieren, ist noch unklar. Wir verwendeten ein Läsionsmodell, um diese Frage zu klären. Die Studienteilnehmer umfassten Personen, die mit der verhaltensvarianten Frontotemporalen Demenz (bvFTD, n = 18) diagnostiziert wurden, die typischerweise Defizite in der Entscheidungsfindung/Emotionverarbeitung und eine Atrophie des vmPFC aufweisen, Personen mit Alzheimer-Krankheit (AD, n = 12), die eine Atrophie in limbischen Strukturen zeigen, und altersgematchte gesunde Kontrollen (CTRL, n = 15). Vor jeder Entscheidung im Delay-Discounting-Test wurden die Teilnehmer mit einem positiven, negativen oder neutralen Bild angeregt und gebeten, sich lebhaft vorzustellen, das Ereignis zu witness. Wie hypothesiert, zeigten unsere Ergebnisse, dass bvFTD-Patienten impulsiver waren als AD-Patienten und CTRL und keine emotionale Modulation der Rate des Delay-Discountings zeigten. Im Gegensatz dazu zeigten AD-Patienten eine erhöhte Impulsivität, wenn sie durch negative Emotionen angestoßen wurden. Diese erhöhte Impulsivität war mit einer reduzierten Integrität der bilateralen Amygdala bei AD, jedoch nicht bei bvFTD, assoziiert. Insgesamt deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass Entscheidungsfindung und Emotionen auf der Ebene der Amygdala interagieren, was die Ergebnisse aus Tierstudien unterstützt.
Manuel et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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