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Es wird ein Modell vorgestellt, das die Zusammenhänge zwischen wirtschaftlichem Druck, Unterstützung durch den Ehepartner und der Qualität der Elternschaft beschreibt. Das Modell wurde an einer Stichprobe von 451 2-Eltern-Familien getestet, von denen jede ein Kind in der siebten Klasse (Alter 12-13) hatte. Eltern- und Jugendberichte sowie Beobachtungsbewertungen wurden als Indikatoren für die Konstrukte verwendet. Die Analyse mithilfe von Verfahren der strukturellen Gleichungsmodellierung zeigte, dass das Niveau der Unterstützung durch den Ehepartner positiv mit unterstützender Elternschaft korreliert war, während wirtschaftlicher Druck dazu führte, dass die elterliche Beteiligung beeinträchtigt wurde. Wie postuliert, wirkte der wirtschaftliche Druck durch eine direkte Beziehung zur Elternschaft und indirekt durch seine Assoziation mit der Unterstützung des Ehepartners. Diese Ergebnisse galten sowohl für Mütter als auch für Väter, unabhängig vom Geschlecht des Kindes. Die Unterstützung des Ehepartners moderierte den Einfluss des wirtschaftlichen Drucks auf die unterstützende Elternschaft bei Müttern, jedoch nicht bei Vätern. Mögliche Erklärungen für diesen Geschlechtsunterschied werden präsentiert.
Simons et al. (Do,) untersuchten diese Frage.
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