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Die zytotoxische Reaktivität von Lymphozyten gegenüber autologen Melanomzellen wurde in einer Gruppe von 13 Melanom-Patienten untersucht. Es wurde keine Zytotoxizität mit frisch aus dem peripheren Blut isolierten Lymphozyten oder mit Lymphozyten beobachtet, die 7 Tage lang mit autologen Melanomzellen ko-kultiviert wurden. Das Wachstum von Lymphozyten, die zuvor in vitro mit autologem Melanom in interleukin 2 (IL-2)-haltigem Medium sensibilisiert wurden, führte jedoch bei 7 von 13 Patienten zu einer zytotoxischen Reaktivität gegenüber autologem Melanom. Die Reaktivität der IL-2-abhängigen Lymphozyten gegenüber autologem Melanom war besonders auffällig bei einem Patienten (A.V.), der einen unerwartet günstigen Krankheitsverlauf hatte. Aufgrund ihrer konstant hohen Reaktivität wurden die AV-Lymphozyten für eine detaillierte Spezifitätsanalyse ausgewählt. Nach 2-3 Wochen in Kultur in IL-2-haltigem Medium waren AV-Lymphozyten zytolytisch gegenüber autologen Melanomzellen, jedoch nicht gegenüber autologen Epstein-Barr-Virus-transformierten B-Zellen, autologen Fibroblasten oder allogenen Tumor-Zielen. Die Spezifität der Reaktivität gegenüber autologem Melanom wurde durch kompetitive Hemmungsassays bestätigt. Die IL-2-abhängigen AV-Lymphozyten bildeten Rosetten mit Schafserythrozyten und exprimierten OKT 3- und Ia-Antigene. Nach längeren Kulturzeiten wurde festgestellt, dass AV-Lymphozyten auf eine breitere Palette von Zielzellen reagierten, und wiederholte Versuche, Kulturen mit eingeschränkter Reaktivität gegenüber autologem Melanom durch eine Resensibilisierung mit autologem Melanom und Methoden der Verdünnungsreduktion zu isolieren, waren erfolglos. Die eingeschränkte Reaktivität früherer Kulturen konnte jedoch in gefrorener Lagerung erhalten bleiben, verschob sich jedoch nach mehreren Wochen in Kultur wieder in Richtung breiterer Reaktivität. Die Erkennung von zytotoxischen T-Zellen mit anfänglich eingeschränkter Reaktivität gegenüber autologem Melanom legt eine erneute Untersuchung der Frage zur spezifischen zellulären Immunität gegen menschlichen Krebs nahe.
Knuth et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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