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In den letzten Jahren hat das Interesse an der wissenschaftlichen Kommunikation als Forschungsbereich sowie an der Anwendung von Bibliometrie als Forschungsmethode wieder zugenommen. Diese Sonderausgabe versucht, aktuelle Forschungen zu überprüfen, die bibliometrische Techniken auf Forschungsfragen in der wissenschaftlichen Kommunikation anwenden. Wir betrachten wissenschaftliche Kommunikation als das Studium, wie Gelehrte in jedem Gebiet Informationen über formelle und informelle Kanäle nutzen und verbreiten, während Bibliometrie die Anwendung von Mathematik und statistischen Methoden auf Bücher und andere Kommunikationsmedien ist. Wir schlagen eine Matrix für die Schnittmenge dieser beiden Themen von untersuchten Variablen (Produzenten, Artefakte und Kommunikationskonzepte) durch die gestellten Forschungsfragen (Charakterisierung wissenschaftlicher Gemeinschaften, Evolution wissenschaftlicher Gemeinschaften, Bewertung wissenschaftlicher Beiträge und Diffusion von Ideen) vor. Forschungen in diesen Bereichen werden überprüft, und die Artikel in dieser Ausgabe werden im Kontext der Matrix betrachtet. Fragen der Zuverlässigkeit und Gültigkeit in der Anwendung der Bibliometrie werden kurz behandelt.
Christine L. Borgman (Sun,) hat diese Frage untersucht.