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Dieser Artikel untersucht, wie und warum die akademisch basierten Sozialwissenschaften, sowohl rein als auch angewandt, ihre Relevanz für praktische menschliche Angelegenheiten (Praxis) verloren haben, und verknüpft diese Diskussion mit den Gründen, warum Aktionsforschung eine marginale Aktivität in der akademischen und politischen Welt ist. Er enthält auch eine scharfe Kritik an der Praxis der Aktionsforschung, die sich auf das kombinierte Gefühl moralischer Überlegenheit der Aktionsforscher über herkömmliche Forscher und die allgemeine Selbstzufriedenheit über grundlegende Fragen der Theorie, Methode und Validität konzentriert. Das zentrale Argument ist, dass "Gutes tun" nicht dasselbe ist wie "gute Sozialforschung machen" und dass wir Aktionsforscher uns höheren Standards gegenüber verantwortlich machen müssen, nicht nur um mit der herkömmlichen Sozialforschung konkurrieren zu können, sondern auch zum Nutzen der nicht-akademischen Interessengruppen in Aktionsforschungsprojekten.
Davydd J. Greenwood (Do.) hat diese Frage untersucht.