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Zusammenfassung Dieser Artikel untersucht den Wert sozialer Gerechtigkeit als gemeinsamen ethischen Grund für Sozialarbeiter weltweit. Konstruktionen und Interpretationen sozialer Gerechtigkeit sind stark von unterschiedlichen Perspektiven, umstrittenen Positionen und ungleichen Machtverhältnissen betroffen. Während Gesellschaften zunehmend diversifiziert werden, kann dies die zentrale Bedeutung sozialer Gerechtigkeit als Kerwert behindern. Basierend auf Daten, die von Teilnehmern eines binationalen interprofessionellen Seminars zur sozialen Gerechtigkeit in multikulturellen Gesellschaften gesammelt wurden, beruht diese qualitative Studie auf Interviews und visueller Analyse mit 16 amerikanischen und 15 israelischen Sozialarbeitern und Sozialarbeitsstudierenden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass soziale Gerechtigkeit ein Kerwert bleibt, obwohl sie sowohl ein organisiertes als auch ein desorganisierendes, vereinigendes und trennendes Konzept ist. Die Studie untersucht den positiven Beitrag der Positionierung, um ein umfassenderes Verständnis sozialer Gerechtigkeit zu gewinnen und Herausforderungen bei der Umsetzung, Praxis und Bildung in vielfältigen und konfliktreichen Kontexten zu navigieren. Praktische Implikationen für die Praxis und Bildung der Sozialen Arbeit werden erörtert.
Postan‐Aizik et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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