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Die Bauindustrie steht vor einer erheblichen Herausforderung, sowohl die Wohnungsnot als auch den Klimawandel zu bewältigen. Um dieser Herausforderung zu begegnen, gibt es Bestrebungen, die Industrialisierung im Bauprozess zu integrieren, um die Produktqualität zu verbessern, die Ausführungszeiten zu verkürzen und die Produktionskosten zu senken. Es ist jedoch auch entscheidend, Materialien mit nachhaltigen Eigenschaften einzusetzen, um die Umweltauswirkungen des Wohnens zu verringern. Vor diesem Hintergrund analysiert die vorliegende Studie die ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen durch die Entwicklung eines modularen Bausystems unter Verwendung von Materialien mit geringem Umwelteinfluss. Konkret werden die strukturellen Komponenten des Systems aus Sperrholzplatten gefertigt, die Wärmedämmung erfolgt durch Weizenstroh, und der Innenputz besteht aus Lehmputz. Das Modell Skylark 250 diente als Fahrgestell für die Struktur, wobei das Weizenstroh durch ein Blasverfahren aufgetragen und der Lehmputz manuell aufgetragen wurde. Die thermische Durchlässigkeit, der Energiebedarf, die Umweltauswirkungen und die wirtschaftliche Analyse wurden für diese Lösung bewertet. Die Ergebnisse der Studie ergaben eine modulare Wohnlösung mit einem Energiebedarf von 55 (kWh/m2/Jahr), die in Kombination mit Photovoltaikmodulen die Net-Zero-Herausforderung erreicht. In Bezug auf die Bauzeit benötigt das vorgeschlagene System 44 % weniger Zeit als traditionelle Baumethoden und ist wirtschaftlich um 29 % kostengünstiger, was es zu einer attraktiven Option für den Wohnungsmarkt macht.
Quidel et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.