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Hintergrund und Design: Psoriasis ist ein Mitglied einer Klasse von häufigen, HLA-assoziierten Erkrankungen, bei denen die Krankheitsanfälligkeit erblich zu sein scheint. Der Erbgang dieser Erkrankungen war jedoch schwierig in einfachen Mendel'schen Begriffen zu definieren. Psoriasis zeigt eine der stärksten HLA-Assoziationen dieser Klasse von Erkrankungen. Allerdings entwickelt nur ein kleiner Teil derjenigen, die die betroffenen HLA-Anfälligkeitsallele tragen, die Erkrankung, und es hat sich als schwierig erwiesen zu zeigen, dass die beobachteten HLA-Assoziationen auf einer formalen genetischen Verknüpfung zwischen der Erkrankung und dem HLA-Locus beruhen. Obwohl die Rolle umweltbedingter Faktoren bei Psoriasis und diesen anderen Erkrankungen nicht geleugnet werden kann, wird seit langem die Beteiligung zusätzlicher Gene vermutet, die nicht unbedingt mit HLA verbunden sind. Beobachtungen: Epidemiologische und immunogenetische Daten werden überprüft und analysiert, die zeigen, dass eine Prädisposition für Psoriasis erblich ist und Gene des HLA-Locus als notwendige, aber nicht hinreichende Bestimmungsfaktoren für Psoriasis implicieren. Jüngste Entwicklungen in der menschlichen Genomforschung werden beschrieben, die eine systematische Suche nach zusätzlichen genetischen Bestimmungsfaktoren für Psoriasis, einschließlich derjenigen, die nicht mit HLA gekoppelt sind, ermöglichen. Fazit: Als eines der häufigsten, am stärksten vererbbaren und am stärksten HLA-assoziierten Beispiele dieser Klasse von HLA-assoziierten Erkrankungen stellt Psoriasis ein ideales Ziel für die Anwendung dieser aufkommenden genomischen Technologie dar. (Arch Dermatol. 1994;130:216-224)
James T. Elder (Di.) untersuchte diese Frage.