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Das Modell der reziproken Effekte legt nahe, dass das schulische Selbstkonzept und die Leistung zyklisch miteinander verbunden sind und sich gegenseitig verstärken. Darüber hinaus könnte die Leistungsmotivation und insbesondere die Zielorientierung diese Assoziation vermitteln, obwohl die empirischen Ergebnisse zu dieser Annahme inkongruent sind. Diese Studie zielt darauf ab, mehr Klarheit zu diesem Thema zu bringen und untersucht mögliche longitudinale vermittelnde Effekte verschiedener Zielorientierungen als Erweiterung des Modells der reziproken Effekte unter Verwendung von Daten von 1088 Achtklässlern zu T1 (Mage = 13,70, SD = 0,53, 54 % Mädchen) aus Brandenburg, Deutschland. Die Datenanalyse wurde unter Verwendung des Kreuzlagged-Panels-Designs mit indirekten Effekten (Mediation) in Mplus durchgeführt. Die Ergebnisse legen nahe, dass nur die Beherrschungszielorientierung teilweise die Assoziation zwischen schulischem Selbstkonzept (T1) und Leistung (T2) vermittelt. Die Ergebnisse werden im Kontext der aktuellen Forschung diskutiert.
Bakadorova et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.