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Bonnie B. Spanier's Im/partial Science ist eine aufschlussreiche Einführung in die Art und Weise, wie philosophische Ansichten die Biologie beeinflussen. Dieses Thema ist sowohl intrinsisch interessant als auch bedeutend für die Praxis der Medizin. Spanier's These besagt, dass Annahmen über angemessene soziale Beziehungen alle unsere Unternehmungen färben können, selbst scheinbar neutrale wie die Molekularbiologie. Wenn wir Geschlechtsunterschiede als grundlegende betrachten, wird unsere Theorieentwicklung – selbst unsere Wahrnehmung von Daten – tendenziell mit dieser Annahme kompatibel sein. Und wenn wir soziale Hierarchie anstelle von Egalitarismus annehmen, werden unsere Theorien auch diese Sichtweise widerspiegeln. Spanier glaubt, dass diese Denkmuster zur Übernahme von Paradigmen ohne ausreichende Berücksichtigung möglicher Alternativen geführt haben, und dazu, dass Daten, die mit diesen Paradigmen unvereinbar sind, nicht bemerkt werden. Folglich werden potenziell fruchtbare Forschungsansätze ignoriert. So ist angeblich "objektives" Wissen unvollständig oder sogar fehlerhaft, und dieses "Wissen" verstärkt die fragwürdigen Annahmen, die es ursprünglich informierten. Zum Beispiel,
Elaine R. Radwanski (Mi,) hat diese Frage untersucht.