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Die Autoren beschreiben eine Theorie der visuellen Informationsakquisition und des visuellen Gedächtnisses. Die Theorie hat zwei Hauptkomponenten. Erstens wird die anfängliche sensorische Reaktion des visuellen Systems auf einen kurzzeitigen, schwach kontrastierenden Reiz durch einen linearen, niederfrequenten zeitlichen Filter erzeugt, der auf der zeitlichen Wellenform des Reizes wirkt. Zweitens wird Informationen von einem Reiz durch einen unabhängigen Sampling-Prozess erworben, dessen Abtastrate zum Zeitpunkt t nach dem Auftreten des Reizes proportional ist zu (a) der Größe, um die die sensorische Reaktion einen bestimmten Schwellenwert überschreitet, und (b) dem Anteil der noch nicht erworbenen Informationen. Die Theorie wurde erfolgreich in fünf Varianten einer Zahlenerinnerungsaufgabe getestet, bei der die zeitliche Wellenform des Reizes systematisch manipuliert wurde. In einem abschließenden Experiment erklärte die Theorie gleichzeitig die Leistung in Erkennungs- und Identifizierungsaufgaben. Auswirkungen auf die visuelle Informationsverarbeitung, die Erkennung von schwachem Kontrast und die binokulare Kombination von Informationen werden diskutiert.
Busey et al. (Sa,) haben diese Frage untersucht.