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Einleitung Eine Reihe von Autoren hat eine ausgeprägte Diskrepanz zwischen den problemlösenden und handlungsorientierten Zielen, die mit der zeitgenössischen Philosophie der Umweltbildung verbunden sind, und einem Schwerpunkt auf dem Erwerb von Umweltwissen und -bewusstsein in Schulprogrammen festgestellt (Childress, 1978; Greenall, 1981; Maher, 1982; Robottom, 1982; Volk et al., 1984). Inhaltsanalysen haben gezeigt, dass Lehrmaterialien, die häufig für die Umweltbildung in Australien und den Vereinigten Staaten von Amerika verwendet werden, in ähnlicher Weise von der Rhetorik abweichen (Robottom, 1983; Stevenson, 1984). In diesem Artikel argumentiere ich, dass diese Lücke zwischen Rhetorik und Realität angesichts des traditionellen Zwecks und der Struktur der Schule zu erwarten ist. Eine Diskussion über die historische Entwicklung stellt das zeitgenössische Konzept der Umweltbildung in den Kontext des politischen Aktivismus der Umweltbewegung. Die sozialkritischen und politischen Aktionsziele der Umweltbildung werden zunächst mit Naturstudien und Naturschutzbildung und dann mit der unkritischen Rolle der Schule bei der Aufrechterhaltung der gegenwärtigen sozialen Ordnung kontrastiert. Der Bedarf für Schüler, sich mit ideologischer und kritischer Forschung auseinanderzusetzen, wird durch eine Untersuchung der unterschiedlichen Ideologien angezeigt, die den Vorschlägen für Umweltreformen zugrunde liegen. Solche Bildungsideale stehen jedoch im Widerspruch zu den dominierenden Praktiken in Schulen, die die passive Assimilation und Reproduktion von simplifizierten Faktenwissen und einer unproblematischen 'Wahrheit' betonen. Diese Praktiken werden dann erklärt, indem die strukturelle Organisation von Schulen, die Vorrangstellung der Anforderungen an Lehrer zur Aufrechterhaltung von Ordnung und Kontrolle sowie die Prämissen der Lehrer über Wissen und Unterricht untersucht werden.
Robert B. Stevenson (Sun,) hat diese Frage untersucht.
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