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Durch empirische Arbeiten konzeptionieren wir ein Rahmenwerk einer Ethik der Fürsorge-Philosophie mit digitalen Medien und prägten den Begriff ‚digitale Ethik der Fürsorge‘. Der zunehmende Fokus auf das Potenzial sozialer Medien, das psychische Wohlbefinden von Jugendlichen zu schädigen, hat zu größerem Augenmerk auf ihr Verhalten online geführt. Verankert im Verhalten von Jugendlichen in digitalen Räumen sind moralische Entwicklungstheorien, da junge Menschen mit der Verantwortung gegenüber anderen hinter Bildschirmen ringen. Durch die Nutzung thematischer Analysen von Fokusgruppendaten aus 11–18-Jährigen haben wir ein Verständnis für digitale Ethik der Fürsorge angewandt. Wir stellten fest, dass Jugendliche sozialen Medien eine wichtige Rolle bei der Förderung ihrer fürsorglichen Beziehungen zuschreiben, sie Verantwortung für ihr eigenes Online-Verhalten übernahmen und glaubten, dass das Versagen anderer in ihrem moralischen Urteilsvermögen online negative Konsequenzen nach sich zog. Die Neupositionierung der Moraltheorie zur Übereinstimmung mit einer neuen digitalen Gesellschaft hat wertvolles Potenzial zum Schutz der psychischen Gesundheit von Jugendlichen.
O’Reilly et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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