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Ziel der vorliegenden Experimente war es, die Struktur eines Sets von konzeptuellen Interrelationen in einer Gruppe von Hochschulstudenten zu bewerten und eine Interventionsmethode zu entwerfen und umzusetzen, um die konzeptionelle Struktur zu verändern. Die Bewertung erfolgte, indem die Probanden eine vergleichende Einschätzung jedes Paares eines Sets von Konzepten vornahmen, die aus dem Grundlagenteil des Einführungskurses in die Psychologie entnommen wurden (z. B. Verstärkung, unkonditionierter Stimulus). Die Bewertungen wurden durch mehrdimensionale Skalierung behandelt, um Aspekte der Konzeptinterrelationen offenzulegen. Die Interventionsmethode in Experiment 1 war eine spezielle Vorlesung, die gestaltet wurde, indem die Hauptdiskrepanzen zwischen der Konzeptstruktur der Studenten und der der Autoren der vorliegenden Studie (die Referenzstruktur) notiert wurden. Die spezielle Vorlesung von Experiment 1 konnte die konzeptionelle Struktur der Studenten nicht signifikant verändern. In Experiment 2 wurde eine weitere Interventionsmethode entworfen, die die Anzahl der zum Austausch herausgegriffenen Konzepte reduzierte und die Studenten dazu aufforderte, aktive Vergleiche der Konzepte anzustellen. In diesem Fall führte die Intervention zu einer erheblichen Veränderung der Konzeptstruktur der Studenten in Richtung der Referenzstruktur.
Brown et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.