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Es wurde sowohl in Simulationen als auch observationally gezeigt, dass das Gezeitenfeld einer großen Galaxie ihre Satelliten so torquen kann, dass die Hauptachse der Satellitengalaxien auf ihre Wirte zeigt. Diese sogenannte ‚Formausrichtung‘ wurde in isolierten, der Milchstraße ähnlichen Galaxien beobachtet, jedoch nicht in ‚Lokalgruppen‘-ähnlichen Paaren. In dieser Studie untersuchen wir die Formausrichtung von Satellitengalaxien in Galaxienpaaren, die den Lokalgruppen ähneln und im Sloan Digital Sky Survey Data Release 13 (SDSS DR13) identifiziert wurden. Durch das Stapeln von Zehntausenden von Satellitengalaxien um primäre Galaxienpaare finden wir zwei statistisch signifikante Ausrichtungszeichen. (1) Die Hauptachsen von Satellitengalaxien, die sich im (projizierten) Bereich zwischen zwei Primären befinden (regionale Gegenüberstellung), tendieren dazu, senkrecht zur Linie zu sein, die den Satelliten mit seinem Wirt verbindet (tangentiale Ausrichtung), während (2) die Hauptachsen von Satellitengalaxien, die sich in Regionen weit weg vom anderen Wirt befinden (regionale Entfernung), dazu tendieren, mit der Linie auszurichten, die den Satelliten mit seinem Wirt verbindet (radiale Ausrichtung). Diese Ausrichtungen werden auf ∼5σ-Niveau bestätigt. Das Ausrichtungszeichen nimmt mit zunehmender Helligkeit des Primären, abnehmender Paartrennung und abnehmender Satellitenentfernung zu. Es wurde auch festgestellt, dass das Ausrichtungszeichen in filamentären Umgebungen stärker ist. Diese Ergebnisse werden dazu beitragen, die Mechanismen zu verstehen, wie Satellitengalaxien durch das Gezeitenfeld in Galaxienpaaren beeinflusst werden, und werden nützlich sein für die Untersuchung der intrinsischen Ausrichtung von Galaxien in den Analysen von schwacher gravitativer Ablenkung.
Wang et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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