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Zusammenfassung Dieser Artikel bietet einen Einblick in die aufkommende Praxis des Managements externer Beziehungen der modernen Universität und die Rolle der Wissenschaftskommunikation dabei. Mit einer repräsentativen Stichprobe von Forschungsuniversitäten in vier Ländern wollen wir unser Verständnis der Funktion der Wissenschaftskommunikation (WK) und ihrer Nische innerhalb der modernen Universität erweitern. Wir unterscheiden die Wissenschaftskommunikation von Unternehmenskommunikationsfunktionen und untersuchen, wie sie sich über die organisatorischen Ebenen verteilt. Wir stellen fest, dass Kommunikationsfunktionen entlang eines Spektrums von (De-)Zentralisierung dargestellt werden können: Öffentlichkeitsarbeit und Marketingaktivitäten werden eher auf zentraler Ebene (Zentralbüros) durchgeführt, während öffentliche Angelegenheiten und WK-Aktivitäten eher auf dezentralen Ebenen (z. B. in bestimmten Büros und/oder Forschungsinstituten, Fachbereichen) durchgeführt werden. Diese Studie zeigt, dass der Wissenschaftskommunikation in zentralen Strukturen wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, was darauf hindeutet, dass sie keine Praxis ist, die sich leicht mit der Unternehmenskommunikation der Universität verbindet, obwohl die WK möglicherweise zunehmend ihre Nische in dezentralen Tätigkeitsorten findet.
Entradas et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.