Key points are not available for this paper at this time.
In den letzten 20 Jahren wurde viel Arbeit auf häusliche Gewalt fokussiert, doch der Ursachen, Erscheinungsformen und Lösungen von ehelicher Gewalt unter ethnischen Minderheiten, insbesondere kürzlich eingewanderten, wurde wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Margaret Abrahams "Das Unsagbare Aussprechen" ist das erste Buch, das sich auf die Erfahrungen südasiatischer Frauen mit häuslicher Gewalt konzentriert, die von der Autorin definiert wird als physische, sexuelle, verbale, psychische oder wirtschaftliche Nötigung, Macht oder Kontrolle, die an einer Frau von ihrem Ehepartner oder erweiterten Verwandten ausgeübt wird. Abraham erklärt, wie Einwanderungsfragen, kulturelle Annahmen und Unkenntnis über die amerikanischen sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Systeme, verbunden mit Stereotypen, diese Frauen besonders verletzlich für häusliche Gewalt machen. Durch die tatsächlichen Geschichten südasiatischer Frauen erfahren wir von ihren Schwächen und Stärken sowie von ihren Begegnungen mit häuslicher Gewalt im größeren kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Kontext. Wir sehen sowohl die individuellen Widerstandsstrategien gegen ihre Täter als auch die zentrale Rolle, die Organisationen zur Unterstützung südasiatischer Frauen spielen, um diesen Frauen zu helfen, abusive Beziehungen zu verlassen. Abraham beschreibt auch die zentrale Rolle, die der südasiatische Aktivismus in den 1980er Jahren in den Vereinigten Staaten spielte, und thematisiert die Praktiken sowohl innerhalb als auch außerhalb der südasiatischen Gemeinschaft, die Südasiaten in ihrem Alltag stereotypisieren, diskriminieren und unterdrücken.
Eine Wed-Studie hat diese Frage untersucht.