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HINTERGRUND: Obwohl Programme zur Bekämpfung von Malaria in letzter Zeit schnell Fortschritte gemacht haben, vernachlässigen sie wichtige soziale und verhaltensbezogene Faktoren, die mit der Krankheit verbunden sind. Soziale, politische und kulturelle Faktoren sind an der Bekämpfung von Malaria beteiligt, und Individuen in einer Gemeinschaft könnten sich in Verhaltensweisen wohlfühlen, die für Außenstehende möglicherweise im Widerspruch zu allgemein gehaltenen Wahrnehmungen erscheinen. Die Bemühungen zur Bekämpfung von Malaria können es sich nicht mehr leisten, die multidimensionalen menschlichen Kontexte zu übersehen, die verschiedene Auffassungen von Malaria und deren Prävention, Behandlung und Kontrolle schaffen und unterstützen. Diese Studie zielte darauf ab, das Wissen und die Wahrnehmungen zu Malariafragen in der Gemeinschaft zu bewerten und Praktiken zu identifizieren, die den Fortschritt von Programmen zur Bekämpfung von Malaria unterstützen oder behindern. METHODEN: Eine Triangulationsstudie, die individuelle Interviews, Gruppendiskussionen und beobachtende Analysen zwischen 2003 und 2010 in Lomahasha, einer malariaerkrankten Gemeinschaft an der Ostgrenze von Swasiland und Mosambik, umfasste, wurde durchgeführt. ERGEBNISSE: Die Ergebnisse zeigten, dass in der Altersgruppe von < 40 Jahren ein hohes Wissensniveau und eine gute Wahrnehmung der Krankheit bei den Mitgliedern der Gemeinschaft von Lomahasha beobachtet wurden, im Gegensatz zu den höheren Altersgruppen. Verhalten bestimmter Gemeinschaftsgruppen umfasst jedoch Praktiken, die die Bestrebungen des nationalen Kontrollprogramms nicht unterstützen, wie z.B. Verzögerungen bei der Inanspruchnahme medizinischer Hilfe, das Verweilen im Freien bis spät, die Beibehaltung von stehendem Wasser in Straßenbaugruben und die Inanspruchnahme medizinischer Unterstützung aus falschen Quellen. Fehlverhalten wird häufiger bei Männern, Jungen und Alkoholtrinkern beobachtet. SCHLUSSFOLGERUNG: Diese Studie legt nahe, dass eine gründliche kommunale Diagnose erforderlich ist, bevor alle Interventionsprogramme zur Bekämpfung von Malaria eingeführt werden.
Dlamini et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.
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