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ZIEL: Zu untersuchen, ob die Translokation von Darmbakterien bei Patienten mit terminaler Nierenkrankheit auftritt und zu Mikrof inflammation bei terminaler Nierenkrankheit (ESRD) beiträgt. METHODEN: Die Probanden wurden in zwei Gruppen unterteilt: nicht dialysierte ESRD-Patienten (n = 30) und gesunde Kontrollen (n = 10). Blutproben aller Teilnehmer wurden einer bakteriellen 16S ribosomalen DNA-Amplifikation und DNA-Pyrosequenzierung unterzogen, um das Vorhandensein von Bakterien zu bestimmen, und die Veränderungen der Mikrobiome wurden mit denselben Methoden untersucht. Hochsensitives C-reaktives Protein und Interleukin-6 wurden nachgewiesen. Plasma-D-Lactat wurde auf Darmpermeabilität getestet. ERGEBNISSE: Bakterielle DNAs wurden im Blut von 20 % (6/30) der ESRD-Patienten nachgewiesen. Alle beobachteten Gattungen im Blut (Klebsiella spp, Proteus spp, Escherichia spp, Enterobacter spp und Pseudomonas spp) waren im Darm der ESRD-Patienten überrepräsentiert. Plasma-D-Lactat, hochsensitives C-reaktives Protein und Interleukin-6-Spiegel waren bei Patienten mit bakterieller DNA signifikant höher als bei denen ohne. Die Kontrollgruppe zeigte die gleichen Ergebnisse wie die Patienten ohne bakterielle DNA. FAZIT: Die translocation von Bakterien tritt bei ESRD-Patienten auf und ist mit Mikrof inflammation bei terminaler Nierenkrankheit assoziiert.
Wang et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.