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HINTERGRUND: In Gebieten, in denen Malaria endemisch ist, wird Schwangerschaft mit einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber Malaria in Verbindung gebracht. Es besteht allgemeine Zustimmung, dass dieses Risiko mit der Entbindung endet und mit der Anzahl der Schwangerschaften abnimmt. Unsere Studie zielte darauf ab, Zusammenhänge zwischen malarischer Parasitämie und Alter, Gravida und Anämie bei schwangeren Frauen in Libreville, der Hauptstadt von Gabun, aufzuzeigen. METHODEN: Peripheres Blut wurde von 311 Erstschwangeren und Frauen in ihrer zweiten Schwangerschaft entnommen. Dicke Blutausstriche wurden überprüft, ebenso die Ergebnisse der Hämoglobin-Elektrophorese. Wir suchten auch nach dem Vorhandensein von Anämie, Fieber und überprüften, ob die Teilnehmerinnen eine Chemoprophylaxe erhalten hatten. Die Studie wurde in Gabun durchgeführt, wo die Malariaübertragung intensiv und ganzjährig ist. ERGEBNISSE: Insgesamt hatten 177 Frauen (57%) eine mikroskopische Parasitämie; 139 (64%) von ihnen waren Erstschwangere, 38 (40%) in ihrer zweiten Schwangerschaft und 180 (64%) waren Teenager. Die Parasitenpopulationen waren auch höher bei Erstschwangeren und Teenagern. Die Prävalenz der Anämie betrug 71% und war mit mikroskopischer Plasmodium falciparum-Parasitämie assoziiert: Frauen mit moderater oder schwerer Anämie wiesen höhere Parasitenprävalenzen und -dichten auf. Allerdings hatten die Sichelzellmerkmale, Fieber und die Anwendung von Chemoprophylaxe keine signifikante Assoziation mit dem Vorhandensein von P. falciparum. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Ergebnisse legen nahe, dass die Prävalenz von Malaria und die Prävalenz von Anämie, unabhängig davon, ob sie mit Malaria assoziiert ist oder nicht, bei schwangeren Frauen in Gabun höher sind. Erstschwangere und junge schwangere Frauen sind am anfälligsten für Infektionen. Es ist daher dringend erforderlich, ein effektives Regime zur Malaria-Prophylaxe für diese Hochrisiko-Population zu entwerfen.
Bouyou-Akotet et al. (Wed,) studierten diese Frage.