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In den letzten Jahrzehnten haben die Teilhquoten von Frauen in der Erwerbsbevölkerung in Südkorea zugenommen, während die Gesamtfruchtbarkeitsraten des Landes dramatisch gesunken sind. Diese Studie untersucht die Assoziation zwischen der Teilnahme von Frauen am Arbeitsmarkt und den Raten zweiter Geburten in Südkorea im Zeitraum von 1980 bis 2006. Eine Ereignis-Historien-Analyse wird auf longitudinale Daten aus den Wellen 1–10 der Korea Labour and Income Panel Study angewendet. Die Studie zeigt, dass die Teilnahme am Arbeitsmarkt nach der Geburt die Neigung der Frauen, ein zweites Kind zu bekommen, signifikant reduzierte, während die Nichterwerbsarbeit nach der ersten Geburt mit einer erhöhten Neigung assoziiert war. Frauen mit hochgebildeten Ehemännern hatten eine höhere Wahrscheinlichkeit, die Familie zu vergrößern. Zudem schwankte der Trend zu zweiten Geburten in Korea parallel zur institutionellen und sozioökonomischen Entwicklung des Landes. Die Gebärneigung von Hausfrauen war besonders empfindlich gegenüber dem Konjunkturzyklus.
Li Ma (Fr.) hat diese Frage untersucht.
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