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Eine Bombenkalorimetrie-Methode wurde erstmals eingesetzt, um den Energiegehalt von rohem municipalen Abwasser zu messen. Die Methode wurde zuerst mit Standardverbindungen (Arginin, Glukose und Propionsäure) validiert und anschließend mit städtischen Schlammmustern getestet, wobei die Ergebnisse mit zuvor veröffentlichten Werten verglichen wurden. Durch das Trocknen einer ausreichend großen Probe, um etwa 0,5 g festen Rückstand zu erhalten, und die Verwendung von Benzoesäure im Verhältnis 1:1 als Verbrennungsunterstützung kann eine genaue und präzise Messung des Energiegehalts von rohem municipalen Abwasser vorgenommen werden. Die Messungen des Energiegehalts zeigen, dass für die untersuchte Vollanlag zur Behandlung der potenzielle Energie im rohen Abwasser die Elektrizitätsanforderungen des Behandlungsprozesses um den Faktor 9,3 übersteigt.
Shizas et al. (2004) haben diese Frage untersucht.
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