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Das vorliegende Manuskript präsentiert zwei Tests der Hypothese, dass die Nutzung sozialer Medien die soziale Interaktion verringert, was zu einem verringerten Wohlbefinden führt. Studie 1 nutzte die Longitudinal Study of American Youth (N = 2774), die eine nationale Zufallsstichprobe der Generation X ist, um Verdrängung über einen Zeitraum von drei Jahren zu testen. Latente Veränderungsscores wurden verwendet, um Assoziationen zwischen der Übernahme sozialer Medien im Jahr 2009, der Nutzung sozialer Medien im Jahr 2011, der Frequenz direkter Kontakte über die Jahre in Relation zu Veränderungen des Wohlbefindens zu testen. Obwohl die Übernahme sozialer Medien im Jahr 2009 weniger sozialen Kontakt im Jahr 2011 vorhersagte, sagte eine erhöhte Nutzung sozialer Medien zwischen 2009 und 2011 ein positiveres Wohlbefinden voraus. Studie 2 verwendete Experience Sampling mit einer kombinierten Gemeinschafts- und Studentengruppe (N = 116). Die Teilnehmer berichteten fünfmal am Tag über fünf Tage über ihre sozialen Interaktionen und passive Nutzung sozialer Medien (d.h. Chat über soziale Medien ausgeschlossen). Die Ergebnisse zeigen, dass die Nutzung sozialer Medien zu vorherigen Tageszeiten nicht mit zukünftiger sozialer Interaktion mit nahen Personen oder mit zukünftiger persönlicher Interaktion assoziiert war. Passive Nutzung sozialer Medien zu vorherigen Zeiten sagte nur dann ein niedrigeres zukünftiges Wohlbefinden voraus, wenn die Teilnehmer zuvor allein waren. Keine der Studien unterstützte die Hypothese der sozialen Verdrängung. Mehrere Interpretationen der Ergebnisse, einschließlich eines bedarfsbasierten Ansatzes zur Nutzung sozialer Medien, werden untersucht. Die Herausforderungen, einen geeigneten Zeitrahmen zur Untersuchung der sozialen Verdrängung zu identifizieren, werden als kritische Fragen für die zukünftige Forschung identifiziert.
Hall et al. (Do,) untersuchten diese Frage.
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