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Obwohl 1p/19q-Codeletionen "genetisch günstige" Oligodendrogliome definieren, bleibt die Tumorprogression und der Tod der Patienten konstant. Genetische Tests werden oft zum Zeitpunkt des Rezidivs durchgeführt, jedoch ist unklar, ob diese oder andere genetische Veränderungen nützliche prognostische Informationen liefern. Wir charakterisierten 138 von 189 (73 %) verfügbaren primären und rezidivierenden oligodendroglialen Neoplasmen bei 80 Patienten, indem wir gepaarte FISH-Sonden für 1p32/1q42, 19p13/19q13, CEP7/EGFR, CEP9/p16 und PTEN/DMBT1 verwendeten. Die Patienten wurden bis zum Tod (49 %) oder einer medianen Nachbeobachtungszeit von 8,9 Jahren nachverfolgt. Patienten mit 1p/19q-codeletierten Tumoren (71 %) hatten eine geschätzte mediane Überlebenszeit von 14,9 Jahren mit geschätzten 3,9 Jahren nach dem ersten Rezidiv. Im Gegensatz dazu hatten diejenigen ohne Deletionen signifikant niedrigere geschätzte mediane Überlebenszeiten von 4,7 Jahren und 1,0 Jahr nach dem ersten Rezidiv (beide p < 0,001). Dieses erhöhte Überleben bei Patienten mit 1p/19q-codeletierten Tumoren blieb signifikant, als Anpassungen für Alter, Tumorgrad, Art des chirurgischen Eingriffs und Behandlung mit Strahlentherapie oder Chemotherapie vorgenommen wurden. Nur 1 Rezidiv zeigte eine fokale EGFR-Amplifikation, während 5 10q-Deletionen entwickelten, hauptsächlich bei hochgradigen gemischten Oligoastrozytomen ohne 1p/19q-Deletionen. Im Gegensatz dazu waren p16 (9p21)-Deletionen häufig und mit sowohl hohem Grad (p < 0,001) als auch Rezidiv (p = 0,002) assoziiert. Unsere Daten legen nahe, dass bei klassischen Oligodendrogliomen: 1) der 1p/19q-Tumorstatus ein mächtiger Prädiktor für das Überleben der Patienten ist, selbst nach einem Rezidiv; 2) p16-Deletionen häufige mit Progression assoziierte Veränderungen sind; und 3) 10q-Deletionen und EGFR-Amplifikationen ausreichend selten sind, um die Möglichkeit alternativer Diagnosen zu suggerieren.
Fallon et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.