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ZUSAMMENFASSUNG Mein Ziel in diesem Papier ist es nicht, die Bedeutung des Wortes ‚Terrorismus‘ im alltäglichen Gebrauch zu formulieren; das Wort wird auf so viele unterschiedliche, sogar inkompatible Weise verwendet, dass ein solches Unterfangen schnell als vergeblich erweisen würde. Mein Ziel ist vielmehr zu versuchen, eine Definition zu finden, die das Merkmal oder die Merkmale des Terrorismus erfasst, die die meisten von uns mit moralischem Abscheu betrachten. Ich diskutiere folgende Fragen: Soll die historische Verbindung des Terrorismus mit Terror auf konzeptioneller Ebene erhalten bleiben oder in die Psychologie und Soziologie des Terrorismus verlagert werden? Qualifiziert die bloße Zufügung von Terror als Terrorismus, sodass wir von gewaltlosem Terrorismus sprechen können? Ist Terrorismus eine Art von Gewalt, muss sie gegen Personen gerichtet sein oder sollte auch Gewalt gegen Eigentum zählen? In welchem Sinne kann Terrorismus als willkürliche Gewalt beschrieben werden? Sollten wir das Wort nur im politischen Kontext verwenden? In einem solchen Kontext, können wir von ‚Staatsterrorismus‘ sprechen oder sollte das Wort auf nicht gesetzlich sanktionierte Handlungen beschränkt sein? Ist der Terrorist notwendigerweise unempfindlich gegenüber moralischen Überlegungen, wie jene, die Terrorismus in Begriffen des Antinomianismus definieren, implizieren? Meine Antworten auf diese Fragen führen zu folgender Definition: Terrorismus ist der bewusste Einsatz von Gewalt oder die Androhung ihres Einsatzes gegen unschuldige Menschen, mit dem Ziel, sie oder andere Menschen zu intimidieren, sodass diese einen Handlungsweg einschlagen, den sie andernfalls nicht wählen würden.
Igor Primoratz (Mon,) hat diese Frage untersucht.