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Die Literatur zu dynamischen Fähigkeiten sieht sich seit langem der Herausforderung gegenüber, ein Konzept empirisch zu untersuchen, das von Natur aus immateriell, komplex und organisationsspezifisch ist. Empirische Klarheit ist entscheidend, da argumentiert wird, dass dynamische Fähigkeiten für das Erreichen eines nachhaltigen Wettbewerbsvorteils in sich verändernden Umgebungen unerlässlich sind, und nur empirische Forschung kann diese Behauptung validieren. Trotz bedeutender Fortschritte bestehen weiterhin Probleme im Zusammenhang mit Messung, Methodologien und der Robustheit von Ergebnissen. Dieser Artikel behandelt diese Bedenken, indem er wichtige Empfehlungen für die empirische Forschung in diesem Bereich anbietet. Zunächst unterstreichen wir die Bedeutung der Konstruktvalidität und die Notwendigkeit klarer Definitionen und fokussierter Dimensionen dynamischer Fähigkeiten. Zweitens empfehlen wir empirische Designs mit Zeitverzögerungen zwischen der Messung dynamischer Fähigkeiten und deren Vorläufern oder Ergebnissen sowie sektorspezifische Studien, um die zeitlichen Dynamiken und kontextuellen Nuancen zu erfassen. Drittens ermutigen wir, etablierte Umfrageinstrumente, enge Proxys in der Archivforschung und innovative Experimente sowie qualitative Methoden zu nutzen. Schließlich heben wir das Potenzial multimethodischer Ansätze hervor, um Ergebnisse zu triangulieren und theoretische Einsichten zu verbessern. Unser Ziel ist es, zukünftigen Forschern zu helfen, die einzigartigen Herausforderungen der empirischen Untersuchung dynamischer Fähigkeiten zu bewältigen und den Weg für fortwährenden Fortschritt in diesem bedeutenden Bereich des strategischen Managements zu ebnen.
Schilke et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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