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Aktuelle Studien zeigen, dass einige menschliche Malariaparasitenarten wie Plasmodium falciparum und P. vivax Erythroblasten parasitieren; jedoch bleibt die biologische und klinische Bedeutung diesbezüglich unklar. Um dies weiter zu untersuchen, erzeugten wir einen Rodentien-Malariaparasiten (P. yoelii 17XNL), der GFP-Ovalbumin (OVA) exprimiert. Die Infektiosität für Erythroblasten wurde bestätigt, und parasitierte Erythroblasten waren in der Lage, Malariainfektionen einzuleiten. Experimente zeigten, dass MHC-Klasse-I-Moleküle hoch auf parasitierten Erythroblasten exprimiert wurden. Da CD8(+) T-Zellen MHC-Klasse-I- und Peptidkomplexe auf Zielzellen erkennen und am Schutz oder der Pathologie gegenüber Malaria beteiligt sind, untersuchten wir, ob Erythroblasten von CD8(+) T-Zellen angegriffen werden. Gereinigte, nicht-parasitierte Erythroblasten, die mit OVA-Peptiden beladen waren, wurden von OVA-spezifischen CD8(+) T-Zellen erkannt. Entscheidend ist, dass von GFP-OVA-, aber nicht von GFP-infizierten Mäusen isolierte parasitierte Erythroblasten OT-I CD8(+) T-Zellen aktivierten, was darauf hinweist, dass CD8(+) T-Zellen parasitierte Erythroblasten in einer antigene-spezifischen Weise erkennen.
Imai et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.