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ZIELSETZUNGEN: Verschiedene positive Psychologie-Interventionen wurden experimentell getestet, jedoch haben nur wenige Studien die Auswirkungen solcher Aktivitäten bei Teilnehmern ab 50 Jahren untersucht. METHODEN: Wir testeten die Auswirkungen von vier selbst durchgeführten positiven Psychologie-Interventionen in einem Online-Setting (d.h. Dankbarkeitsbesuch, drei gute Dinge, drei lustige Dinge und Nutzung der eigenen Stärken auf neue Art) auf Glück und depressive Symptome im Vergleich zu einer Placebo-Kontrollübung (d.h. frühe Erinnerungen). Insgesamt probierten 163 weibliche Teilnehmerinnen im Alter von 50-79 Jahren die zugewiesenen Interventionen oder die Placebo-Kontrollübung für eine Woche aus und erfassten zu fünf Zeitpunkten (Vor- und Nachtest, 1, 3 und 6 Monate) Maßnahmen zu Glück und depressiven Symptomen. ERGEBNISSE: Drei der vier Interventionen (d.h. Dankbarkeitsbesuch, drei gute Dinge und Nutzung der eigenen Stärken auf neue Art) steigerten das Glück, während zwei Interventionen (drei lustige Dinge und Nutzung der eigenen Stärken auf neue Art) zu einer Reduktion der depressiven Symptome bei einem Nachmesszeitpunkt führten. SCHLUSSFOLGERUNG: Positive Psychologie-Interventionen erzielen ähnliche Ergebnisse für Personen im Alter von 50 Jahren und älter wie für jüngere Menschen. Die Verbreitung solcher Interventionen über das Internet bietet eine wertvolle Gelegenheit für ältere Altersgruppen.
Proyer et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.