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Musik ist ein integraler Bestandteil der äußerst erfreulichen Aktivitäten des Lebens und hat die Fähigkeit, Intellekt sowie Emotionen zu stimulieren. Die neuronalen Mechanismen, die es den Menschen ermöglichen, Musik als sinnvoll zu erachten, sind jedoch schlecht verstanden. Einige Musikologen haben vorgeschlagen, dass die Schaffung antizipatorischer Strukturen, die die Figur-Hintergrund-Beziehungen modifizieren, im Kern dessen steht, was Musik bedeutungsvoll macht und Emotionen vermittelt. Hier überprüfen wir unser derzeitiges Wissen darüber, wie Musik in das subjektive sinnvolle Erlebnis von Emotion und Freude sowohl bei Darstellern als auch bei Zuhörern übersetzt wird. Wir schlagen vor, dass Antizipation als ein grundlegender Mechanismus fungiert, der musikalische Strukturierung zugrunde liegt, und dass dies auf die Art und Weise, wie das Gehirn auf verschiedenen Ebenen arbeitet, um Freude bei Menschen hervorzurufen, zurückgreift. Veranschaulicht durch zwei unterschiedliche, Freude hervorrufende Reaktionen auf Musik, die sogenannten 'Gänsehautmomente' und das Gefühl des Schwungs, argumentieren wir, dass die hedonistische Bewertung beider Reaktionen auf Musik durch das Belohnungssystem vermittelt wird und somit mit den zugrunde liegenden Prinzipien musikalischer Erwartung zusammenhängt.
Vuust et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.