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Zweck Der Zweck dieses Papiers ist es, zu untersuchen, warum große Unternehmen oft scheitern, disruptive Innovationen zu entwickeln. Diese Studie identifiziert mehrere wichtige Hemmnisse oder Barrieren, die diese Entwicklungen behindern. Ein konzeptionelles Modell wird vorgestellt, das die Wechselbeziehungen und die gegenseitige Abhängigkeit dieser hemmenden Faktoren untersucht, um ein besseres Verständnis dafür zu ermöglichen, wie Unternehmen ihre disruptive Innovationsfähigkeit verbessern können. Design/Methodik/Ansatz Dieses Papier konzentriert sich auf disruptive Innovationen anstelle von inkrementellen Innovationen und beschränkt sich auf Forschungsergebnisse zu großen Unternehmen. Neuere veröffentlichte Arbeiten (1990–2004) haben Erfolgsfaktoren als Bestimmungsfaktoren der disruptiven Innovationsfähigkeit untersucht. Ein ergänzender Ansatz besteht darin, die Hemmnisse der disruptiven Innovation zu untersuchen und ihre Wechselbeziehungen und gegenseitige Abhängigkeit zu analysieren. Die Studie basiert auf einer umfassenden Literaturübersicht und untersucht sowohl interne als auch externe hemmende Faktoren, um ein konzeptionelles Modell der disruptiven Innovationsfähigkeiten zu entwickeln. Ergebnisse Viele große Unternehmen sind nicht in der Lage, disruptive Innovationen zu entwickeln. Es wird argumentiert, dass die grundlegenden Einschränkungen für die Schaffung erfolgreicher disruptiver Innovationen zum großen Teil aus mehreren hemmenden Faktoren resultieren, und wir haben unterschiedliche Cluster von miteinander verbundenen und teilweise voneinander abhängigen Hemmnissen identifiziert: die Unfähigkeit, obsoleto mentale Modelle zu verlernen, ein erfolgreiches dominantes Design oder Geschäftsmodell, ein risikoscheuendes Unternehmensklima, Missmanagement des Innovationsprozesses, mangelnde angemessene Kompetenzen zur Nachverfolgung und die Unfähigkeit, notwendige interne oder externe Infrastrukturen zu entwickeln. Das konzeptionelle Modell der disruptiven Innovationsfähigkeit bietet ein besseres Verständnis der Wechselbeziehungen zwischen diesen einschränkenden Faktoren. Es gibt immer noch eine enorme Lücke zwischen Intention und tatsächlicher disruptiver Innovationsfähigkeit. Die Entwicklung einzigartiger Fähigkeiten zur Überbrückung dieser Kluft sollte ein integraler Bestandteil der Wachstumsstrategie eines Unternehmens sein. Forschungseinschränkungen/Implikationen Dieses Papier basiert auf einer umfassenden Literaturübersicht über Hindernisse disruptiver Innovationen. Es wird ein konzeptionelles Modell der Wechselbeziehungen zwischen Innovationshemmnissen vorgeschlagen, um die disruptive Innovationsfähigkeit eines Unternehmens zu bestimmen und zu verbessern. Es wird vorgeschlagen, dass zusätzlich zu der in diesem Papier vorgestellten Theorie weitere empirische Forschungsstudien durchgeführt werden, um die wichtigen Hemmnisse unseres konzeptionellen Modells, ihre Wechselbeziehungen und gegenseitige Abhängigkeit sowie die Auswirkungen auf die Entwicklung disruptiver Innovationen zu validieren. Originalität/Wert Die Studie soll praktische Einblicke in Cluster von hemmenden Faktoren bieten, die große Organisationen daran hindern, ihre disruptive Innovationsfähigkeit zu verbessern. Das konzeptionelle Modell erleichtert die Entwicklung einzigartiger Kompetenzen und Denkweisen zur Verbesserung dieser Fähigkeiten.
Marnix Assink (Sat,) hat diese Frage untersucht.
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