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Big Data und ausgeklügelte Algorithmen ermöglichen es Software, zunehmend komplexe Aufgaben zu bewältigen, wie z.B. Betrugserkennung, Optimierung von Logistikrouten und sogar das Fahren von Autos. Über technische Aufgaben hinaus ermöglichen Algorithmen neue Wege zur Arbeitsorganisation. In diesem Artikel schlage ich eine Unterscheidung zwischen optimierungsorientierten und offenen Systemen vor, die Big Data nutzen, und untersuche, wie sie das Organisationsdesign prägen. Die optimierungsorientierten Systeme, die typischerweise auf numerischen Daten basieren, ermöglichen eine intelligentere Steuerung klar definierter Aufgaben, einschließlich des algorithmischen Managements menschlicher Arbeit. Offene Systeme, die oft auf textuellen Daten oder Visualisierungen basieren, können Antworten auf ein breites Spektrum von Managementfragen liefern, die für effiziente Organisationen relevant sind, und ermöglichen so eine intelligentere und reaktionsfähigere Definition von Aufgaben sowie die Zuweisung von Ressourcen und Aufwand. Algorithmen, die Gespräche verarbeiten, die naturgemäß in Organisationen stattfinden, können eine 'computerunterstützte Transparenz' bilden, die eine Vielzahl potenzieller Vorteile, aber auch Bedrohungen schafft. Diese Entwicklungen führen zu einer Welle von Innovationen im Organisationsdesign und zu Veränderungen der institutionalisierten Normen am Arbeitsplatz.
Henri Schildt (Di.) hat diese Frage untersucht.