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Die normale mechanische Funktion der Hüfte wird durch eine Vielzahl von Erkrankungen erheblich verändert. Die chirurgische Behandlung solcher Zustände, insbesondere der totale Hüftgelenkersatz, bietet die Möglichkeit, nicht nur die Gelenkflächen des Gelenks zu ersetzen, sondern auch die langfristige mechanische Funktion durch Verringerung der Belastungen auf das Gelenk zu verbessern. Ein mathematisches Modell der Hüfte wurde entwickelt, um die Auswirkungen solcher chirurgisch erreichbaren mechanischen Änderungen wie der Position des Acetabulums, dem Winkel zwischen Oberschenkelknochen und Prothesenhals, der Halslänge der Oberschenkelprothese und der Verlagerung des großen Oberschenkelhöckers zu evaluieren. Die Belastungen auf die Hüfte wurden signifikant gesenkt, indem das Zentrum des Acetabulums so weit medial, inferior und anterior wie anatomisch möglich platziert wurde. Minimale Gelenkkontaktkräfte traten auf, wenn die Winkel zwischen Oberschenkelknochen und Prothesenhals klein waren, während die minimalen Momente um die Prothesenstamm-Hals-Gelenkverbindung gefunden wurden, wenn die Winkel zwischen 130 und 140 Grad lagen. Eine Halslänge der Oberschenkelprothese von fünfunddreißig Millimetern führte zu Momenten, die geringer waren als bei einer Halslänge von fünfundvierzig Millimetern. Die laterale Verlagerung des großen Oberschenkelhöckers reduzierte die Hüftgelenkskräfte und -momente, während die distale Verlagerung wenig mechanische Auswirkungen hatte.
Johnston et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.