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Traditionelle Forschungen zur Unternehmensführung haben den Beitrag von Unternehmensdirektoren zur Strategieentwicklung als begrenzt betrachtet durch ihren Mangel an Unabhängigkeit oder firmenspezifischem Wissen. Soweit Direktoren zur Strategie beitragen, wurde ihre Rolle in den meisten vorherigen Forschungen hauptsächlich als die Auseinandersetzung mit dem Konflikt betrachtet, der aus divergierenden Präferenzen von Agenten und Prinzipalen entsteht. Die kognitive Perspektive, die dieses Papier vorschlägt, legt nahe, dass Direktoren dazu beitragen, mit der Komplexität und Unsicherheit im Zusammenhang mit strategischen Entscheidungen umzugehen. Es wird argumentiert, dass Direktoren wertvolle Problemlösungsexpertise besitzen, die sie in verschiedenen Kontexten anwenden können. Direktoren leisten ihren kognitiven Beitrag zur strategischen Entscheidungsfindung, indem sie zusammen mit den Managern eines Unternehmens eine Reihe kognitiver Aufgaben ausführen: Scannen, Interpretation und Wahl.
Viólina Rindova (Mi,) untersuchte diese Frage.
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