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Der Vorschlag, dass alle mitochondrialen DNA (mtDNA) Typen in zeitgenössischen Menschen von einem gemeinsamen Vorfahren abstammen, der vor etwa 200.000 Jahren in einer afrikanischen Population lebte, hat viel Aufmerksamkeit erregt. Um diesen Vorschlag weiter zu untersuchen, wurden zwei hypervariable Segmente der mtDNA von 189 Personen mit unterschiedlichem geografischen Ursprung sequenziert, darunter 121 einheimische Afrikaner. Es wurde eine geografische Spezifität beobachtet, da identische mtDNA-Typen innerhalb, aber nicht zwischen Populationen geteilt werden. Ein Baum, der diese mtDNA-Sequenzen miteinander und mit einer Schimpansen-Sequenz in Beziehung setzt, hat viele tief verzweigte Äste, die ausschließlich zu afrikanischen mtDNAs führen. Ein afrikanischer Ursprung der menschlichen mtDNA wird durch zwei statistische Tests unterstützt. Mit der Verwendung der Schimpansen- und menschlichen Sequenzen zur Kalibrierung der Rate der mtDNA-Evolution wird das Alter des gemeinsamen menschlichen mtDNA-Vorfahren auf 166.000 bis 249.000 Jahre geschätzt. Diese Ergebnisse unterstützen somit die Hypothese des afrikanischen Ursprungs der Evolution der menschlichen mtDNA und erweitern sie.
Vigilant et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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