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Der orbitofrontale Cortex erhält Eingaben von allen wichtigen sensorischen Bahnen, aber der Geruchssinn ist der einzige Weg, der direkt zu ihm projiziert. Wir diskutieren mehrere einzigartige Eigenschaften, die damit verbunden sind. Olfaktorische Stimuli werden in räumliche Bilder umgewandelt, die sich zeitlich im olfaktorischen Bulbus ändern und vom olfaktorischen Cortex für die Eingabe zum orbitofrontalen Cortex verarbeitet werden. Der Input vom olfaktorischen Cortex zum orbitofrontalen Cortex ist größtenteils direkt, obwohl einige Fasern bei einigen Arten durch den mediodorsalen Thalamus projizieren. Studien sind erforderlich, um die spezifischen Beiträge des olfaktorischen Cortex und des orbitofrontalen Cortex zur bewussten Geruchswahrnehmung zu bestimmen. Eine große Herausforderung für das Feld besteht darin, zu erklären, wie die bewusste Wahrnehmung dieses Sinnes mit den bewussten Wahrnehmungen der anderen Hauptsinne koordiniert wird, die bekanntlich von thalamokortikalen Schaltkreisen abhängen. Die Tatsache, dass der primäre olfaktorische Bereich auf neokortikaler Ebene in die multisensorische Region des orbitofrontalen Cortex eingebettet ist, deutet darauf hin, dass auf dieser Ebene die Geruchswahrnehmung stark von anderen Sinnen beeinflusst wird, insbesondere in Bezug auf Essensgeschmäcker durch retronasalen Geruch, der in experimentellen Studien an Nagetieren, nichtmenschlichen Primaten und Menschen dokumentiert wird. Auch muss geklärt werden, wie die Verhaltensmodulation in jedem Schritt der Verarbeitung der Geruchsabbildungen koordiniert wird. Zusammenfassend zeigt sich, dass der orbitofrontale Cortex als nächste Grenze zum Verständnis der neuronalen Basis des Geruchs entsteht.
Gordon M. Shepherd (Sa,) untersuchte diese Frage.
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