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Die Immunantwort naiver CD4-T-Zellen auf das Influenza-Virus wird in den drainierenden Lymphknoten und der Milz initiiert, und erst nach der Bildung von Effektorzellen migrieren antigen-spezifische Zellen in die Lunge, die der Ort der Infektion ist. Die in sekundären Organen gebildeten Effektor-Zellen erscheinen als multiple Subtypen, die ein heterogenes Kontinuum von Zellen in Bezug auf die Anzahl der Zellteilungen, den Phänotyp und die Funktion darstellen. Die Effektor-Zellen, die in die Lunge migrieren, gehören zur stärker differenzierten Gesamtantwortpopulation, gekennzeichnet durch viele Zellteilungen, Verlust von CD62L, Herunterregulation von CCR7, stabile Expression von CD44 und CD49d sowie vorübergehende Expression von CCR5 und CD25. Diese Zellen sekretieren auch hohe Mengen an Interferon Gamma und reduzierte Mengen an Interleukin 2 im Vergleich zu denen in den sekundären lymphatischen Organen. Die Reaktion nimmt schnell parallel zur viralen Clearance ab, aber ein Spektrum ruhender Zellsubtypen, das das Muster zum Höhepunkt der Reaktion widerspiegelt, bleibt erhalten, was darauf hindeutet, dass heterogene Effektorpopulationen entsprechende Gedächtnispopulationen hervorrufen könnten. Diese Ergebnisse offenbaren eine komplexe Antwort, nicht eine Alles-oder-Nichts-Reaktion, die zu multiplem Effektor-Phänotypen führt und andeutet, dass Effektor-Zellen und die aus ihnen abgeleiteten Gedächtniszellen ein breites Spektrum funktionaler Potenziale zeigen können.
Román et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.