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Zweck: Diese Studie untersuchte die Absichten und Einstellungen zur zukünftigen Elternschaft sowie das Bewusstsein für Fruchtbarkeit unter Universitätsstudierenden in Südkorea. Methoden: Die Teilnehmer bestanden aus 166 weiblichen und männlichen Bachelor-Studierenden, die an fünf Universitäten eingeschrieben waren. Eine Querschnittsbefragung wurde von Mai bis Juli 2019 durchgeführt, wobei die koreanische Version des Fragebogens zum Fruchtbarkeitsbewusstsein und zu den Einstellungen zur Elternschaft verwendet wurde. Die Daten wurden mit deskriptiven Statistiken basierend auf den allgemeinen Merkmalen der Teilnehmer, dem x2-Test zur Identifizierung von Unterschieden in den Absichten und dem t-Test zur Bewertung der Einstellungen zur Elternschaft und des Fruchtbarkeitsbewusstseins bei weiblichen und männlichen Studierenden analysiert. Ergebnisse: Sowohl weibliche als auch männliche Studierende wünschten sich zwei Kinder, wiesen jedoch ein geringes Bewusstsein für Fruchtbarkeit auf. Die Möglichkeit, Arbeit und Kinder zu kombinieren sowie die Verfügbarkeit von Kinderbetreuungsangeboten beeinflussten den Wunsch nach Elternschaft. Männliche Studierende neigten dazu, die Elternschaft als weniger beeinflussend für ihr Leben und ihre Karriere zu betrachten als weibliche Studierende. Soziale Strukturen könnten ebenfalls die Entscheidung, Kinder zu haben, beeinflussen. Fazit: Es ist wichtig, Gesundheitsbildung anzubieten, die das Fruchtbarkeitsbewusstsein und die Elternschaft im jungen Erwachsenenalter betont, damit die Teilnehmer diese Fakten im Voraus berücksichtigen können. Darüber hinaus sollte die Regierung Ressourcen für Paare bereitstellen, die Entscheidungen zur Elternschaft treffen möchten.
Shin et al. (Freitag) untersuchten diese Frage.
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