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Diese Studie untersucht die Zusammenhänge zwischen lebenslangem und 12-monatigem Major Depressive Disorder (MDD) gemäß dem Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, 4. Auflage (DSM-IV), depressiven Symptomen und der Einbindung in Familie und Freunde innerhalb einer nationalen Stichprobe von afroamerikanischen und schwarzen karibischen Erwachsenen (n = 5191). MDD wurde mit dem DSM-IV World Mental Health Composite International Diagnostic Interview bewertet, und depressive Symptome wurden mithilfe der Center for Epidemiologic Studies-Depression-Subskala und des K6 erfasst. Die Ergebnisse zeigten, dass in beiden Populationen enge unterstützende Bindungen zu Familienmitgliedern und Freunden mit niedrigeren Depressions- und MDD-Raten verbunden sind. Für Afroamerikaner war die Nähe zu Familienmitgliedern sowohl für 12-monatiges als auch für lebenslanges MDD wichtig, wobei sowohl die Nähe zu Familienangehörigen als auch zu Freunden bedeutend für depressive Symptome war. Für karibische Schwarze hatte die Familieneinbindung begrenztere Assoziationen mit den Ergebnissen und war nur direkt mit psychischem Stress verbunden. Negative Interaktionen mit der Familie (Konflikte, Kritiken) hingegen waren mit höheren MDD- und depressiven Symptomen sowohl bei Afroamerikanern als auch bei schwarzen Karibikbewohnern verbunden.
Taylor et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.