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Kardiovaskuläre Erkrankungen (KVE) und damit verbundene Störungen (einschließlich zerebrovaskulärer Erkrankungen; ZVE) sind ein bedeutendes Problem der öffentlichen Gesundheit, da sie die häufigste Ursache für Mortalität und Morbidität in entwickelten Ländern darstellen. Patienten mit KVE und ZVE, die mit Stimmungsstörungen, insbesondere bipolaren Störungen (BD) und majorer depressiver Störung (MDD) komorbid sind, leiden unter einer reduzierten Lebensqualität und erheblichen Beeinträchtigungen, die auf Jahre des Lebens und Mortalität angepasst sind. Die Beziehung zwischen KVE/ZVE und Stimmungsstörungen ist wahrscheinlich bidirektional. Hinweise auf ein gemeinsames genetisches Risiko von Signalwegen, die an der Stressreaktion, Serotonin- oder Dopamin-Signalisierung, zirkadianen Rhythmen und Energiebilanz beteiligt sind, wurden in genombreiten Assoziationsstudien berichtet. Es gibt einige Hinweise auf eine neuroprotektive Wirkung verschiedener Antidepressiva, die durch körperliche Bewegung, insbesondere durch aerobe Übungen, verstärkt werden kann. Patienten mit KVE/ZVE sollten routinemäßig aufmerksam auf das Vorhandensein von Stimmungsstörungen untersucht werden, mit Instrumenten, die darauf abzielen, sowohl Symptome der Depression als auch von Hypomanie/Manie zu erkennen. Verhaltensbezogene Lebensstilinterventionen, die Ernährung und Bewegung, Bewältigungsstrategien und Einstellungen zur Gesundheit ansprechen, sollten Patienten mit Stimmungsstörungen routinemäßig angeboten werden, um das Risiko von KVE/ZVE zu verhindern. Eine narrative Übersicht über die Beweise wird hier bereitgestellt, die sich auf pharmakologische und physikalische Therapieinterventionen konzentriert.
Fornaro et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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