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Die mutualistischen Interaktionen zwischen Pflanzen und ihren Bestäubern oder Samenausbreitern haben eine wesentliche Rolle bei der Erhaltung der Biodiversität der Erde gespielt. Um zu untersuchen, wie koevolutionäre Interaktionen in artenreichen Gemeinschaften geformt werden, charakterisierten wir die Architektur einer Reihe quantitativer, mutualistischer Netzwerke, die sich über ein breites geografisches Spektrum erstrecken. Diese koevolutionären Netzwerke sind stark asymmetrisch, sodass, wenn eine Pflanzenart stark von einer Tierart abhängig ist, das Tier nur schwach von der Pflanze abhängt. Mit einem einfachen dynamischen Modell zeigten wir, dass die in koevolutionären Netzwerken innewohnenden Asymmetrien das langfristige Zusammenleben fördern und die Erhaltung der Biodiversität erleichtern können.
Bascompte et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.